Autohaus Scheidt GmbH
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News

Ein sicheres Auto für Anfänger
 
Wenn Führerscheinneulinge ihr erstes Auto kaufen, ist das Budget oft knapp. Doch es gibt durchaus preiswerte Neuwagen mit ordentlicher Sicherheitsausstattung. Daher lohnt es sich, ein wenig zu suchen. Foto: ADAC FOTO: ADAC

Saarbrücken. Wenn junge Leute ihr erstes Auto kaufen, ist es meist ein preiswertes gebrauchtes Fahrzeug. Eine Alternative ist jedoch ein geleaster Neuwagen.

Sohnemann wird 18, die Tochter macht Abitur. Aus Kindern werden Leute. Die erwerben den Führerschein und wollen ganz schnell ein Auto haben - noch immer und ganz besonders in den Randbereichen der City und draußen auf dem Land.

Im Frühjahr geht es rund bei Autohändlern. Bei denen, die neue Wagen und junge Gebrauchte verkaufen, aber genauso bei jenen an der Ecke unter freiem Himmel. Hier stehen die Autos, die Markenhändler nicht neben ihren Glaspalästen sehen wollen: zehn bis 15 Jahre alt, Kilometerstände sechsstellig, Preise dagegen manchmal nur dreistellig.

Papa als Sponsor für das erste Auto seiner Lieben rümpft die Nase. Er fürchtet einen maroden Zustand außen und innen, Sicherheit von (vor-)gestern. Das muss aber nicht so sein. Ab Baujahr 2000 setzten sich Airbags und vor allem der Schleuderschutz ESP allgemein durch, ABS sowieso. Eine möglichst junge HU-Plakette (volkstümlich TÜV) beweist, dass das Gefährt in Sicherheit und Auspuff noch einigermaßen okay ist.

Vor einem hohen Kilometerstand müssen Käufer heute weniger Angst haben als ihre Väter seinerzeit. Es gibt Golfs und weitere Modelle, die mit mehr als 200 000 Kilometern auf dem Zähler noch durchaus rüstig sind. Die typischen Fehler legen die Gebrauchtwagen-Testhefte von TÜV, Dekra oder GTÜ offen. Grüne Farben bei den Bewertungen beruhigen. An den betreffenden Baugruppen gibt es wenig Fehler. Mit viel Grün schmücken sich viele japanische Fabrikate auch in fortgeschrittenem Alter.

Kilometerzähler lassen sich zurückdrehen. Bei alten Autos mit verführerisch niedrigen Werten ist Vorsicht geboten. Da könnte Betrug im Spiel sein. Doch ältere Fahrzeuge aus Rentnerhand können tatsächlich nur wenig gefahren worden sein. Der Kilometerstand muss sich aber beweisen lassen: mit dem abgestempelten Wartungsheft, mit HU-Berichten und Werkstattrechnungen, auf denen Datum und Kilometer vermerkt sind. Wichtig ist der Nachweis, dass ein Nockenwellen-Zahnriemen nach Vorschrift gewechselt wurde. Das Erneuern kostet, doch Uralt-Riemen können reißen und einen kapitalen Motorschaden verursachen.

Die Angst vor teuren Reparaturen versuchen manche Händler mit einer Garantie zu nehmen. Je älter das Auto, desto genauer sollte man sie studieren. So werden unter Umständen Reparaturen ab einem bestimmten Kilometerstand nicht mehr voll ersetzt. Oft sind gerade Teile mit häufigen Defekten nicht gedeckt.

Besser kann es sein, zur Probefahrt einen wirklich Kundigen mitzunehmen. Wenn er an Motor und Schaltung, an Kupplung, Lenkung, Bremsen, Radaufhängungen nichts Ernstes bemängelt, ist Garantie eher unnötig. Auf privat gekaufte Autos gibt es in aller Regel ohnehin keine Garantie.

Ein älteres Auto muss bei Reparaturen nicht unbedingt zur Markenwerkstatt. Freie sind oft günstiger, schon weil sie reparieren und nicht gleich austauschen. Junge Leute legen auch einmal selbst Hand an. Sie wissen auch, wo es gebrauchte Ersatzteile sehr günstig gibt.

Bei der Anmeldung des Wagens auf den Namen des Fahranfängers ist der Schreck oft groß. Die Versicherung ist richtig teuer. Daher sollten die Eltern das Gefährt als Zweitwagen anmelden. Die Prämie hierfür steigt aber auch, wenn Sohnemann oder Tochter als weitere Fahrer unter 21 angegeben werden. Schummeln kommt spätestens bei einer Karambolage ans Tageslicht.

Es gibt aber eine andere Idee: ein neues Auto leasen. Ein preiswertes natürlich, mit kleiner Anzahlung oder ganz ohne, aber mit Haftpflicht- und in diesem Fall auch mit Vollkaskoversicherung, die sich bei einem älteren Gebrauchten nicht lohnt. Es gibt Angebote, da genügt ein guter Hunderter pro Monat, inklusive Versicherung für junge Fahrer. Nach drei Jahren kommt ein neues Auto oder man übernimmt das bisherige. Immer hat man ein aktuelles Modell mit Garantie, ohne das latente Risiko einer Panne. Die Angebote wechseln allerdings ständig. Da muss man Zeit aufwenden, um sich zu informieren.

 

Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 15.05.2017

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